Gelenkspiegelung – Hüfte (Arthoroskopie)

Die Hüftgelenksarthroskopie ist einen gar nicht mal so junge OP-Methode, aber erst in den letzten 5-10 Jahren hat sie sich so richtig etabliert. Auch hier wird über kleine, in diesem Fall ca. 1-2 cm lange Schnitte operiert. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen echten Fortschritt in der orthopädischen Medizin. Denn man kann einen der Hauptgründe für Hüftarthrosen, nämlich nicht optimal zueinander passende Hüftpfannen und Oberschenkelköpfe verändern und damit möglicherweise die Entstehung einer Arthrose ganz verhindern oder verzögern. Mal ganz abgesehen davon, dass die Patienten häufig hartnäckige Beschwerden in der Hüft- und Leistenregion haben, die nicht selten lange Zeit fehlgedeutet werden. Hierzu gehört sehr oft, mal als Beispiel, die weiche Leiste oder die Schambeinastentzündung beim jungen Sportler. Aber auch banal erscheinende Beschwerden in der Leiste und  dem Gesäß bei längerem Sitzen gehören dazu. Auch dieser Eingriff erfolgt in Vollnarkose im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes. Die Nachbehandlung gestaltet sich meist recht einfach, hängt aber von den beim Eingriff vorgenommenen Maßnahmen ab. Wenn man nur etwas Knochen wegfräst, ist man meist nach 4- 6 Wochen wieder arbeitsfähig. Musste die Gelenklippe genäht werden oder der Knorpel behandelt werden, kann sich diese Zeitspanne verdoppeln.