Gelenkspiegelung – Knie (Arthroskopie)

Die arthroskopische Kniegelenkchirurgie (von griechisch arthros = Gelenk und skopein = schauen) ist eine minimal-invasive therapeutische Behandlung von Gelenken über kleine Schnitte unter Einsatz eines Arthroskopes.

Der Vorteil der Arthroskopie besteht darin, dass das Gelenk nicht komplett eröffnet werden muss, um Schäden zu behandeln. Durch die minimal-invasiven Zugänge wird gewebeschonend gearbeitet; das Ablösen von Sehnen und Muskeln kann so vermieden werden. Auch das kosmetische Ergebnis ist durch die kleinen Stichinzisionen wesentlich besser, als bei den offenen Operationen.

In das Gelenk wird über den ersten Zugang eine Kamera eingeführt und der Gelenkinnenraum mit Wasser aufgefüllt. Unter Sicht kann dann ein Arbeitszugang (wenn nötig auch mehrere) gelegt werden.

Über diesen Arbeitszugang werden verschiedene Instrumente eingebracht, um den entsprechenden Schaden zu beheben; z.B. kleine Scheren, um einen Riss im Meniskus zu entfernen.

Auch die Nachbehandlung ist wesentlich einfacher, als bei offenen Gelenkeingriffen. Die Patienten müssen in der Regel nur einige Tage an Unterarmgehstützen entlasten, die Fäden können meist nach 10-12 Tagen entfernt werden.