Störfeldbehandlung

Bei Schmerzen, die trotz intensiver Therapie nicht oder nur unwesentlich gebessert werden können, sollte ein sog. Störfeld als Auslöser in Betracht gezogen werden.
Störfelder können alle Verletzungen der Haut und tiefer gelegener Schichten sein. Narben z.B. gehören zu den klassischen Störfeldern. Die Störfeldtherapie ist als individuelle Gesundheitsleistung eine hervorragende und biologische Möglichkeit Schmerzen zu verringern oder ganz zu beseitigen.

Diese Narben können nach Operationen an der Oberfläche sichtbar, oder im Verborgenen liegen, wie beispielsweise nach einer Mandel-Operation.

Der veränderte Gewebebezirk unterliegt einer Dauerabgabe von Reizen, die Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen. Als bekanntestes Beispiel sei hier nur die Amalgam-Füllung der Zähne genannt. Auch kleinste Fremdkörper in der Haut nach jahrelang zurückliegender Verletzung oder eine liegende Spirale zur Empfängnisverhütung können neben Operationsnarben zu Störfeldern werden. Diese können kompensiert, also stumm sein und keinerlei Probleme verursachen oder sie können aktiv sein.

Zunächst wird mit einer speziellen Technik der „Applied Kinesiology” getestet, ob die entsprechende Narbe überhaupt ein Störfeld ist. 1964 berichtete George Goodheart erstmals über diesen manuellen, schmerzfreien Muskeltest, der ein bestimmtes Reaktionsmuster auf gesetzte Reize zeigt.

Wenn die Narbe als Störfeld lokalisiert ist, wird sie mit einem Neuraltherapeutikum in einer speziellen Technik eingespritzt. Diese Einspritzung erfolgt insgesamt 6 mal im Abstand von je 1-2 Wochen.