Triggerpunktbehandlung

Triggerpunkte sind kleine Entzündungsherde, die meist durch akute oder chronische Überlastung eines Muskels entstehen. Es folgt eine Minderdurchblutung und damit eine weitere Schmerzsteigerung. Der Schmerz wird durch die sog. Umschaltung im Rückenmark von den Patienten jedoch an einer weiter entfernten Stelle wahrgenommen. Dies nennt man Übertragungsschmerz.

Aktive Triggerpunkte sind hochempfindliche Bereiche im Muskel; diese werden durch Tasten aufgesucht und die Akupunkturnadel in diese Richtung vorgeschoben. Die Nadel wird entweder sofort entfernt oder je nach Notwendigkeit bis zu 30 Minuten belassen. An den nächsten beiden Tagen kann ein muskelkaterähnliches Gefühl auftreten.

Bei akuten Schmerzen reichen meist 4-8 Sitzungen, bei chronischen Verläufen ist in der Regel eine Serie von 10-15 Behandlungen nötig.

Die Behandlungskosten  der Triggerpunkt-Akupunktur orientieren sich an der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und richten sich nach Aufwand sowie nach Anzahl der Behandlungsregionen

Dr. Schweiger absolvierte die Ausbildung bei der„Deutschen Gesellschaft für Trigger-Punkt-Auflösung zur Schmerzbehandlung“ und schloss diese mit dem Triggerpunkt- Diplom ab. (DGTriAS e.V.) Die Praxis ist Mitglied dieser Gesellschaft.

Die Behandlung „TriAS nach Dr. med. Kohls“ basiert unter anderem auf den umfangreichen Arbeiten von Frau Dr. J. Travell und Prof. D. Simons (USA). Es handelt sich um eine Therapiemethode, die noch nicht nach den Regeln der Hochschulmedizin wissenschaftlich untersucht wurde.

 

Anwendungsgebiete

  • Akute und chronische Muskelschmerzen
  • Verkürzung der Muskulatur
  • Verkürzung der Muskelhäute (Faszien)
  • Kraftverlust
  • Einschränkungen der Beweglichkeit
  • Die Erkrankung trifft vor allem Sportler und ältere Menschen. Triggerpunkte und deren Begleitsymptome lassen sich, selbst nach Jahren, erfolgreich mit Triggerpunkt-Akupunktur behandeln.